
Tagung
1. Deutsch-Spanisches Symposium
Alicante / Leprosorium Fontilles — ausgebucht.

- Termin
- 3.–4. Oktober 2025
- Ort
- Fontilles, Spanien
Programm
Donnerstag, 2. Oktober 2025
- 14:00 – 18:30
- Check-in
- 19:00 – 21:00
- Abendessen
Freitag, 3. Oktober 2025
- 08:00 – 09:00
- Frühstück
- 09:00 – 12:00
- Freizeit / Gruppenaktivität zu planen
- 12:00 – 13:00
- Mittagessen
- 13:30 – 16:00
- Lepra: Session I Einführung, Epidemiologie, Übertragung, Klassifikation, klinische Manifestationen, Lepra-Reaktionen und neurologische Aspekte
- 16:00 – 16:30
- Kaffeepause
- 16:30 – 18:30
- Lepra: Session II Diagnostik und Labor
- 19:00 – 21:00
- Abendessen
Samstag, 4. Oktober 2025
- 08:00 – 09:00
- Frühstück
- 09:00 – 12:00
- Lepra: Session III Geschichte von Fontilles, Therapie der Lepra und Lepra-Reaktionen, Erfahrungen aus der Feldarbeit
- 12:00 – 13:00
- Mittagessen
- 13:30 – 16:00
- Vorträge zu hautbezogenen vernachlässigten Tropenkrankheiten
- 16:00 – 16:30
- Kaffeepause
- 16:30 – 18:30
- Interview mit ehemaligen Lepra-Patienten Buruli-Ulkus und Schlussworte
- 19:00 – 21:00
- Abendessen
Sonntag, 5. Oktober 2025
- 08:00 – 09:00
- Frühstück
- 09:00 – 13:00
- Check-out
Über das Symposium
Das erste spanisch-deutsche Symposium der ISDT fand in Kooperation mit der Fundación Fontilles, dem nationalen Referenzzentrum für Lepra in Vall de Laguar bei Alicante, statt. Unter dem Titel „Exploring the History of Leprosy in Fontilles: Legacy and Lessons” verband es die Geschichte des Sanatoriums Fontilles mit einem vertieften Programm zu Lepra und hautbezogenen vernachlässigten Tropenkrankheiten.
Eckdaten
- Termin: 3.–4. Oktober 2025 (Check-in ab 2. Oktober, Check-out 5. Oktober)
- Ort: Poblado Fontilles 1, 03791 Fontilles, Alicante, Spanien
- Unterkunft: im Gebäudekomplex von Fontilles
- Kosten: 50 € pro Nacht und Person; enthalten waren Zugang zu allen Sitzungen, Kaffeepausen und Mahlzeiten
- Industrieausstellung: keine
Wissenschaftliche Leitung & Koordination
Dr. Andrea Vanegas Ramirez (Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, ISDT)- Dr. José Ramón Gómez Echevarría (Medizinischer Direktor, Fundación Fontilles)
- Marisa Moll (Administrative Koordination, Fundación Fontilles)
Über Fontilles
Seit 1909 war Fontilles Heimat für tausende Menschen, die meisten von ihnen an Lepra erkrankt. Eine Mauer trennte den Gesundheitskomplex einst von der übrigen Welt und machte ihn zu einer selbstversorgenden Stadt. Heute arbeitet die gemeinnützige Stiftung weltweit gegen Lepra und ihre Folgen, unter anderem in Indien, Mosambik, Malawi, Brasilien und Bolivien. Die Projekte zielen auf Früherkennung, Behandlung, Vermeidung von Behinderungen und die Stärkung von Gesundheitssystemen.
Anreise
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln führte die Anreise über Ondara, etwa per Bus von Valencia oder Alicante oder von Valencia mit dem Zug nach Gandia und weiter per Bus. Die rund 18 km von Ondara nach Fontilles mussten laut Programm per Taxi zurückgelegt werden; alternativ wurde ein Mietwagen ab Flughafen genannt.